Probleme mit Zündung

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Probleme mit Zündung

Ungelesener Beitragvon Blup00 » Sonntag 7. Januar 2018, 15:34

Hallo Zusammen!

Ich habe Problem mit dem Rexi.... Irgendwie macht/machte die Zündung mucken!!
Ausgangssituation:
Beru-Verteiler
- 12V KW Spule alt
- alter Kondensator
- neue Zündkerzen
- neuer Zündkontakt
- ZZP, Schließwinkel und LL-Drehzahl gem. Vorgaben eingestellt

.... erste längere Ausfahrt - ca. 15 km alles gut, Rexi läuft top! Auto abgestellt, nach ca. 20 min wieder gestartet und wärend der Fahrt plötzlich Zündaussetzter / Fehlzündungen! Hörte sich auch im Stand an als lief er nur auf 3 Pötten und seeehr unruhig.

Mein erster Verdacht ZZP oder Schließwinkel verstellt?! Nach Sichtung kein Fehler gefunden.... Vorsichtshalber mal einen neuen Kondensator und Zündspule (natürlich auch wieder passende 12V KW Spule) verbaut (sollte sowieso noch revidiert werden) und siehe da lief wieder ohne Probleme. Also dachte ich, lag an einem der beiden Bauteile.

..... zweite Längere Ausfahrt - wieder ca. 15km - alles Gut. Bisschen sprit gab es für Rexi, und zack nach dem Starten an der Tanke wieder Zündaussetzer / Fehlzündung!
Nun begann die Fehlersuche:
Verteilerkopf runter > Kondensator und Kontakt mega heiß! Nach ein wenig erfolgloser Einstelle-/Sucherei ist das Plastikfähnchen vom Kontakt weggeschmolßen. Heißt für mich Stromwiederstand ist so hoch, dass eine extrem Wärmeentwicklung die Ursache sein muss!
Neuer Kondensator + Kontakt rein und er läuft wieder tippitoppi (noch keine Fahrt gemacht!!)
Mhhh sehr komisch, habe dann mal beide Kontakte durchgemessen und der Alte !weggeschmolzene! hat einen wiederstand von Rund 1,7 ohm, der neue 0!
Hatte der Kontakt einfach einen weg, und durch den zu hohen Wiederstand kam die Wäremeentwicklung zu stande, welche erst nach längerer Fahrt auswirkungen hat ?! Ob es wirklich daran lag, werde ich erst erfahren wenn das Salz von den Straßen ist und es mal nicht regnet :-).

Nach einiger Recherche im Netz bin ich auch auf eine ähnliche Problematik gestoßen > Ursache Vorwiederstand der Zündspule defekt (also Betriebsspannung >9V). Wie ich gelesen haben, ist dieser Wiederstand (bei 12V KW Spulen) das Kabel als Solches, welches an die Primärseite der Spule geht, und kein Keramikkörper wie es div. andere Fahrzeuge haben. Somit muss Spule+Vorwiederstand = 9V Betriebsspannung ergeben.
Das habe ich mit folgendem Ergebnis kontrolliert:
Zündung EIN - ca. 5,5 V
Motor EIN (LL ca. 850-900 min−1) - 9,3 V
Mit steigender Drezahl steigt auch die anliegende Spannung auf max ca. 11,6 V
Nun meine Frage: Ist es korrekt, dass bei steigender Drehzahl (erhöhtem Ladestrom) die Zündspule auch erhöhte Spannung bekommt?!?!

Beste grüße aus dem Sauerland!
Blup00
 
Beiträge: 5
Registriert: Dienstag 22. November 2016, 00:40

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